Sparprogramm auch bei E.ON
Sparprogramm auch bei E.ON
In einem Interview mit dem “Handelsblatt” hat der Vorstandsvorsitzende, Wulf Bernotat,
weitreichende Sparmaßnahmen angekündigt.
Wulf sagt: “Wir sind als Energieunternehmen davon zwar nicht so betroffen wie zum
Beispiel der Auto- oder der Maschinenbau, aber natürlich werden auch
wir die Krise zu spüren bekommen, wenn unsere Kunden ihre Produktion drosseln müssen”.
Man werde in naher Zukuft die Ergebnisse einer Kostenanalyse präsentieren.
Auch nicht fest beschlossene Investitionen werden in die Prüfung mit einbezogen.
Bernotat über nahm vor 6 Jahren das Amt des Konzernchefs und in dieser Zeit konnte
ein Nettogewinn von über 30 Milliarden Euro erwirtschaftet werden.
Der Anstieg des Umsatzes betrug 75 Prozent.
E.ON besitzt demzufolge ausreichend Kapital aber man wolle man sich auf organisches
Wachstum konzentrieren.
Die Übernahme des russischen Stromproduzenten OGK-4 vor 2 Jahren wurde ebenfalls
durch einen Kurswechsel im Konzern ermöglicht, in dem man die Verschuldung erhöhte und
so die Übernahme finanzierte.
„Das Konzept der Zerschlagung der großen Energiekonzerne und des Wettbewerbs
mit vielen atomisierten Einheiten führt in die Irre”, äußerte Bernotat gegenüber dem “Handelsblatt”.
Durch die veränderten Bedingungen in den letzten Jahren und einer Verschiebung der Vorteile
zu Gunsten kleinerer Anbieter, fordert Bernotat mehr Freiräume für die Energiekonzerne von
der Politik.
Das deutsche System hat sich während der russisch-ukrainischen Gaskrise bewährt gezeigt.
Die Versorgungskrise konnte von den Versorgungsunternehmen umgehend und ohne Einschränkungen für
die Endverbraucher bewältigt werden.
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Posted by admin on Feb 25 2009 in Allgemein